Das Wichtigste in Kürze
Biodiversitätsmonitoring ist die wiederholte Erfassung von Arten und Artengemeinschaften, um Veränderungen der Biodiversität zu erkennen und die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen.
Sie vertiefen sich in die Artengruppe der Gefässpflanzen oder Tagfalter mit dem Ziel, möglichst viele Arten der Schweiz innerhalb der gewählten Artengruppe entweder zu erkennen oder sicher bestimmen zu können. Sie lernen Monitoring-Methoden kennen und wenden diese selbst an. Anhand von bestehenden Monitoring-Daten und -Projekten werden weitere methodische Kompetenzen für die Erhebung und Analyse ökologischer Daten und insbesondere Monitoring-Daten erarbeitet.
Modulinhalte
Vertiefte Artenkenntnis und Bestimmungskompetenzen
- Individuelle Vertiefung in den Artengruppen der Gefässpflanzen oder Tagfalter
- Artbestimmung innerhalb zusätzlicher Lebensräume
Biodiversitätsmonitoring – Programme, Methoden & vertiefte Analysen
- Methoden der nationalen Biodiversitätsmonitoring-Programme
- Praxisrelevante und innovative Monitoring-Methoden
- Erhebung, Analyse und Interpretation von Biodiversitäts-Daten mit fortgeschrittenen Methoden
Exkursionen und Praxisprojekte
- Der Praxisbezug wird durch Exkursionen und die Projektwoche gewährleistet
Vorausgesetzte Module
5. Semester: keine
4. Semester: Lebensräume der Schweiz I, Lebensräume der Schweiz II
3. Semester: Flora und Fauna
2. Semester: Biodiversität, Biologie und Ökologie, Daten und Information II
1. Semester: Biologie und Bodenkunde, Daten und Information I
Studieninformationen
- Dieses Modul gehört zum Minor «Arten und Biodiversität», kann aber auch unabhängig davon besucht werden, sofern die vorausgesetzten Module besucht wurden.
- Zu diesem Modul gehört eine Projektwoche in der unterrichtsfreien Zeit. Zeitraum: KW23 - KW28
In den Modulbeschreibungen finden Sie weitere Informationen zu den zu erreichenden Kompetenzen, den Unterrichtsmethoden, den Leistungsnachweisen sowie zur Präsenzpflicht.