Das Wichtigste in Kürze
Die Charakterisierung natürlicher und anthropogen veränderter Lebensräume ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Biodiversität. Sie bildet die Basisarbeit für Forschung, Gutachten, Planungen und fachliche Begleitung von Massnahmen zur Erhaltung, Pflege und Förderung naturnaher Ökosysteme und Kulturlandschaften.
Sie lernen praxisübliche Instrumente zur vertieften Zuordnung und Beurteilung von Lebensräumen und deren Anwendung im Feld. Im Fokus steht die Beziehung zwischen den Lebensräumen und der Vielfalt faunistischer Arten wie Tagfalter, Heuschrecken und Libellen.
Modulinhalte
Faunistische Artenvielfalt erforschen und bestimmen
- Beziehung zwischen Lebensräumen und faunistischen Arten wie Tagfaltern, Heuschrecken und Libellen analysieren
- Vertiefte Artenkenntnis und Bestimmungskompetenzen für die Gruppe der Tagfalter, Heuschrecken und Libellen erwerben
- Entomologische Erfassungsmethoden erlernen und anwenden
Ökologische Untersuchungen planen, durchführen und auswerten
- Grundlagen des Samplingdesigns verstehen und anwenden
- Statistische Methoden zur Datenauswertung kennen und einsetzen
Projektwoche
- Vegetationsanalysen und faunistische Erhebungen in ausgewählten Lebensräumen durchführen
- Daten auswerten und vergleichen, Schlussfolgerungen ziehen und Empfehlungen geben
Vorausgesetzte Module
4. Semester: Lebensräume der Schweiz I (parallel oder vorher zu besuchen)
3. Semester: Flora und Fauna
2. Semester: Biodiversität, Biologie und Ökologie, Daten und Information II
1. Semester: Biologie und Bodenkunde, Daten und Information I
Studieninformationen
Dieses Modul gehört zum Minor «Arten und Biodiversität», kann aber auch unabhängig davon besucht werden, sofern die vorausgesetzten Module besucht wurden.
Zu diesem Modul gehört eine Projektwoche in der unterrichtsfreien Zeit.
In diesem Modul sind einzelne, ausgelagerte Lehrveranstaltungen vorgesehen.